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Statuten des Vereins "Ice Lords Luschnou" Eishockeyclub

§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1) Der Verein führt den Namen "EISHOCKEY CLUB Ice Lords Luschnou",

kurz „EC Ice Lords“.

(2) Er hat seinen Sitz in 6890 Lustenau und erstreckt seine Tätigkeit auf

ganz Österreich sowie auf umliegende europäische Länder.

(3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

 

§ 2 Zweck

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist,

bezweckt: Die Ausübung und Förderung von Sport im Hobbybereich samt

sportlichen Veranstaltungen im Rahmen vom Freundschafts- und

Wettbewerben, sowie die Pflege der Kameradschaft. Der

Schwerpunkt liegt dabei bei der Sportart „Eishockey“

 

§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

(1) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen

und materiellen Mittel erreicht werden.

(2) Als ideelle Mittel dienen: - Trainings und Schulungen - Vorträge -

Wettkampfteilnahmen und Freundschaftsspiele - Versammlungen und gesellige

Zusammenkünfte

(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch: -

Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge - Erträgnisse aus Veranstaltungen,

Auftritten, Medien jeder Art u.ä.- Spenden, Sammlungen, Sponsoren und

sonstige Zuwendungen

 

§ 4 Arten der Mitgliedschaft

(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche,

passive und Ehrenmitglieder.

(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit

beteiligen.

(3) Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem

durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.

(4) Passivmitglieder sind „nicht aktive“ Mitglieder, welche den

Verein durch eine ermäßigte Mitgliedschaft unterstützen.

Passivmitglieder sind nicht stimmberechtigt werden jedoch über

Vereinstätigkeiten informiert. Passivmitglieder nehmen nicht an

den regulären sportlichen Aktivitäten und Veranstaltungen teil.

Sie dürfen jedoch an speziellen Veranstaltungen aktiv teilnehmen

(Vereinsmeisterschaft, Ausflüge, etc)

(5) Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um

den Verein ernannt werden.

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, sowie juristische

Personen und rechtsfähige Personengesellschaften werden.

(2) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen sowie

passiven Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne

Angabe von Gründen verweigert werden.

(3) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes

durch die Generalversammlung.

(4) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von

ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im

im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft

Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein

Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die

(definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin

dahin durch die Gründer des Vereins.

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und

rechtsfähigen Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit,

durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.

(2) Der Austritt kann zu jedem letzten Arbeitstages eines jeden Monats

erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 1 Monat(e) vorher schriftlich

mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten

Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der

Postaufgabe maßgeblich.

(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz

zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen

Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im

Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen

Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

(4) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand auch

wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen

unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. In diesem Falle werden bereist

bezahlte Mitgliedsbeiträge nicht mehr zurückbezahlt.

(5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Abs. 4

genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes

beschlossen werden.

 

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder –nicht aktive Mitglieder ausgenommen- sind berechtigt, an

allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des

Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie

das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen und den

Ehrenmitgliedern zu.

(2) Jedes aktive Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der

Statuten zu verlangen.

(3) Bei einer Forderung von 10% der aktiven Mitglieder (schriftlich)

kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung

verlangt werden.

(4) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die

Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereines zu informieren. Wenn

mindestens 10% der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen

schriftlich verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern

eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zur

Verfügung zu stellen.

(5) Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss

(Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung,

sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

(6) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften

zu fördern und Alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des

Vereins Schaden erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die

Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und

außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr

und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen

Höhe verpflichtet.

 

§ 8 Vereinsorgane

Organe des Vereines sind die Generalversammlung (siehe § 9 und § 10), der

Vorstand (siehe § 11 bis § 13), die Rechnungsprüfer (siehe § 14) und das

Schiedsgericht (siehe § 15).

 

§ 9 Die Generalversammlung

(1) Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.

(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des

Vorstandes, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen

begründeten Antrag von mindestens 10% der stimmberechtigten (siehe § 7

Abs.1 und § 9 Abs. 6) Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer

binnen vier Wochen statt.

(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen

Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem

Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem

Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die

Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung

zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem

Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax

oder per E-Mail einzureichen.

(5) Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf

Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zur

Tagesordnung gefasst werden.

(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt.

Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes

Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen

Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein

anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

(7) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der

Erschienenen beschlussfähig.

(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung

erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen

das Statut des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll,

bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der

abgegebenen gültigen Stimmen.

(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen

Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt

das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

 

§ 10 Aufgabenkreis der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten: -

Beschlussfassung über den Voranschlag; - Entgegennahme und Genehmigung

des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung

der Rechnungsprüfer; - Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des

Vorstandes und der Rechnungsprüfer; - Genehmigung von Rechtsgeschäften

zwischen Vorstandsmitgliedern und Rechnungsprüfern mit dem Verein; -

Entlastung des Vorstandes; - Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und

der Mitgliedsbeiträge für ordentliche, passive und für außerordentliche

Mitglieder; - Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft; -

Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des

Vereines; - Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der

Tagesordnung stehende Fragen.

 

§ 11 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern, und zwar aus

Obmann, Schriftführer und Kassier. Als Obmannstellvertreter

können sowohl Schriftführer, als auch Kassier fungieren. Im

Streitfall entscheidet die Seniorität (Dauer der Mitgliedschaft),

innerhalb des Vereins. Zweitrangig ist das Alter entscheidend.

(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand

hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein

anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche

Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt

der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf

unvorhersehbar lange Zeit aus, ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet,

unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der

Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer

handlungsunfähig oder nicht vorhanden sein, hat jedes ordentliche Mitglied,

das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim

zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche

Generalversammlung einzuberufen hat.

(3) Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt 2 Jahre. Wiederwahl ist

möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.

(4) Der Vorstand wird vom Obmann, in dessen Verhinderung von seinem

Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist auch dieser auf

unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied

den Vorstand einberufen.

(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen

wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei

Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

(7) Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist

auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten

anwesenden Vorstandsmitglied.

(8) Funktionäre (Trainer, Coach, Mannschaftskapitän) haben beim

Vorstand ein Anhörungsrecht. Sie sind jedoch innerhalb des

Vorstandes nicht stimmberechtigt.

(9) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die

Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (siehe § 11 Abs. 9) und

Rücktritt (siehe § 11 Abs. 10).

(10) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder

einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des

neuen Vorstandes bzw. Vorstandsmitgliedes in Kraft.

(11) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich, per TeleFax oder

per E-Mail ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den

Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die

Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw.

Kooptierung (siehe § 11 Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

 

§ 12 Aufgabenkreis des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben

zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten: -

Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des

Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses; - Vorbereitung der

Generalversammlung; - Einberufung der ordentlichen und der

außerordentlichen Generalversammlung; - Verwaltung des

Vereinsvermögens; - Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern; -

Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereines. Ernennung und

Entlassung von Coach, Trainern und Mannschaftsführern

(Mannschaftskapitän)

 

§ 13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

(1) Der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der Obmann

vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereines

bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmannes und des

Schriftführers, in Geldangelegenheiten (= vermögenswerte Dispositionen) des

Obmannes und des Kassiers. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern

und dem Verein bedürfen zu ihrer Gültigkeit außerdem der Genehmigung der

Generalversammlung.

(2) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu

vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in § 13

Abs.1 genannten Funktionären erteilt werden.

(3) Bei Gefahr im Verzug ist der Obmann berechtigt, auch in

Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder

des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen

zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das

zuständige Vereinsorgan.

(4) Der Obmann führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im

Vorstand.

(5) Der Schriftführer hat den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte

zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der

Generalversammlung und des Vorstandes.

(6) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines

verantwortlich.

 

§ 14 Die Rechnungsprüfer

(1) Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die

Dauer von einem Jahr gewählt. Wiederwahl ist möglich.

(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die

Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung

über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

(3) Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen über die

Bestellung, die Abwahl und den Rücktritt der Organe sinngemäß (§ 9 Abs. 3,

8, 9 und 10 letzter Satz).

 

§ 15 Vereinsfunktionäre ausserhalb des Vorstandes

(1) Trainer/Coach: Der Trainer/Coach wird ausschließlich vom

Vorstand ernannt und auch entlassen. Er soll das Team nach

bestem Wissen und Gewissen als Trainer führen. Dabei sind sowohl

sportliche, als auch gesellschaftliche Aspekte im Bereich des

Hobbysports zu beachten. Der Trainer/Coach arbeitet

ehrenamtlich.

(2) Mannschaftsführer/Kapitän: Der Mannschaftsführer Kapitän,

als auch sein Assistent werden ausschließlich vom Vorstand

ernannt und entlassen. Sie sollen das Team und den Verein nach

bestem Wissen und Gewissen auf und neben dem Spielfeld

gegenüber gegnerischen Mannschaften, Schiedsrichtern und

gegenüber Dritten repräsentieren. Innerhalb der Mannschaft

werden von ihnen eine Vorbildwirkung sowie

Schlichtungsfähigkeiten verlangt.

(3) Sowohl Trainer/Coach, als auch der

Mannschaftsführer/Kapitän, als auch sein Assistent müssen

ordentliche Vereinsmitglieder sein.

 

§ 16 Das Schiedsgericht

(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden

Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen.

(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern

zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein

Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung

durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb

von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach

Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die

namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes

ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei

Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner

Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem

Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

 

§ 17 Auflösung des Vereines

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck

einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit

Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

(2) Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden

ist - über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen

„Abwickler“ zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das

nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen

hat.

(3) Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier

Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Sicherheitsdirektion

schriftlich anzuzeigen. Er ist auch verpflichtet, die freiwillige Auflösung

innerhalb derselben Frist in einem amtlichen Blatt zu verlautbaren.

 

Lustenau am 29.11.2011

Andre Schmid/ Rene Pichler/ Florian Scheffknecht